Über mich

Es wird Zeit, mich auch mal vorzustellen.

Ich bin ein engagierte, motivierte, neugierige und sehr wissbegierige Frau Mitte 30, glücklich verheiratet, Mutter von zwei Kindern (Mädchen und Junge), Dorfkind und auch freiwillig wieder aufs Land gezogen. Ich wohne (ebenfalls freiwillig und schon immer) im wunderschönen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Ursprünglich komme ich von der Müritz-Region und bin jetzt in den ländlichen Speckgürtel um Rostock gezogen, nach einer Stippvisite zum Studium im Osten des Bundeslandes. Neben dem Lesen habe ich auch noch verschiedene andere Hobbys und natürlich meine Familie, die mich auf Trab hält. 

Unter anderem nähe ich gerne, wenn auch nicht besonders viel. Ich backe sehr gerne und möchte im Moment eigentlich gerne mal etwas gesündere Backrezepte ausprobieren und gelegentlich auch mit euch teilen. Ich habe auch einen kleinen Garten, in dem ich mich hin und wieder mal austoben kann und dann auch frisches Gemüse, Beeren und Obst genieße. Oft ziehe ich mich dahin auch zum Lesen zurück. Neben all dem engagiere ich mich auch in unserem Dorfverein. Im Winter veranstalte ich dort gemeinsam mit meinem Mann und Freunden einen Brettspielenachmittag, ich betreue die Büchertauschregale und helfe bei der Ideenfindung und -umsetzung von neuen Veranstaltungsformaten. 

Das Lesen hat mich schon als Kind sehr fasziniert. Es fing sicherlich damit an, dass meine Oma, gelernte Erzieherin, bei der ich als Kind sehr viel war, mir beim Zubettgehen immer ein Märchen erzählt hat. Sie kannte viele der klassischen Grimm-Märchen und konnte sie alle auswendig! Das hat mich schon als Kind total fasziniert. Ich habe, als meine Tochter noch ein Kleinkind war, auch mal versucht, die Märchen aus dem Kopf zu erzählen und fand das extrem schwierig. Später in meiner Kindheit habe ich dann in alten Büchern aus DDR-Zeiten gestöbert und diese zum Schule-Spielen mit meinen Cousins genutzt. Tatsächlich haben wir auch in einige hineingeschrieben... Sobald ich dann Lesen konnte, waren Bücher und ich eigentlich unzertrennlich. Da ich Einzelkind war und aus verschiedenen Gründen erst später in der Grundschule mit meinen Klassenkameradinnen zum nachmittäglichen Spielen gekommen bin, habe ich mich oft in die fantastischen Welten der Bücher geflüchtet. Wenn meine Großeltern in ihrem Garten waren, habe ich oft Bücher gelesen (wenn ich nicht mit den Katzen und Hunden gespielt habe). Und auch auf Reisen hatte ich immer Bücher dabei, um die langen Autofahrten zu überstehen und mir auch vor Ort am Strand mal die Zeit zu vertreiben. So habe ich also meine ganze Kindheit und Jugendzeit hindurch Bücher immer als meine ständigen Begleiter erlebt. Vor allem habe ich aber auch viel daraus gelernt.

Es ist wohl daher wenig verwunderlich, dass ich mich für ein Studium der Germanistik und Anglistik entschieden habe. Tatsächlich habe ich das aber weniger wegen der Literatur getan. Auch wenn ich gerne Bücher lese und in der Schule auch in der Interpretation immer ziemlich gut war, so habe ich doch immer wenig Bezug zu den Klassikern gehabt. Wir haben diese natürlich in der Schule behandelt und ich habe sie auch größtenteils gerne gelesen, aber sie waren nie Bestandteil meiner Erziehung, auch nicht die klassischen Kinderbücher von Lindgren, Preußler, Ende und Co. Stattdessen wollte ich Anglistik und Germanistik wegen der Sprachwissenschaft studieren. Hier gab es ein ganz besonderes Ereignis während meiner Schulzeit, das mich dazu inspirierte. Und tatsächlich fand ich im Studium auch die Sprachwissenschaft größtenteils sehr viel faszinierender und vor allem auch logischer, als die Literaturwissenschaft (in der Anglistik ging es tatsächlich, aber die Germanisten sind echt schrecklich mit ihrer Literatur...). 

Auch wenn ich mir vorher eigentlich einen Plan gemacht hatte (Verlagswesen sollte es ursprünglich werden), so verwarf ich diesen im Laufe des Studiums und stand hinterher vor dem üblichen Problem der Geisteswissenschaftler: Wie weiter? Das Klischee des Taxifahrens wollte ich nicht erfüllen, also suchte ich nach dem nächsten und stieg im Sekretariatsbereich ein. Durch eine glückliche Fügung kam ich in ein junges Unternehmen, dass mich vor allem wegen meiner Englischkenntnisse einstellte. (Tatsächlich war das um 2012 herum noch ein großes Problem, auch junge Bürokräfte mit guten Englischkenntnissen zu bekommen.) Auch meinen zweiten Job bekam ich wohl vorrangig nur wegen meiner Englischkenntnisse. Mittlerweile habe ich meinen vierten Arbeitgeber und arbeite als Sachbearbeiterin in einem Bundesamt. Nicht das Schlechteste, aber auch nicht das, was ich bis ans Ende meines Berufslebens machen möchte.

Momentan bin ich also mitten im Leben angekommen und suche trotzdem noch immer meinen Weg darin. Wenn ich eins bisher gelernt habe, dann, dass manchmal zwei Dinge sehr wichtig sind: Zufrieden sein, mit dem, was man hat (fällt mir oft unglaublich schwer) und "Einfach machen!"

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Am Beliebtesten